Keltowie

Od najdawniejszych czasów Słowianie zamieszkiwali ziemie położone na północ od Sudetów i Karpat. Zachodnią granicę terenów słowiańskich stanowiły rzeki : Odra i Nysa Łużycka. Na północy Słowianie osiągali wybrzeża Morza Bałtyckiego pomiędzy ujściem Odry i Wisły. Pierwotne puszcze wzdłuż jezior między dolnym biegiem Wisły i Niemna oddzielały Słowian od ich sąsiadów Prusów i Litwinów. Na wschodzie siedziby Słowian docierały do środkowego Dniepru.
IsabellaK
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Keltowie

Post autor: IsabellaK » 24 lip 2011, 16:29

Keltowie we Wloszech.
Ich kobiety zakonczylay wojne we Wloszech.
Zasiadaly w radzie dotyczacej wojny dokladnie kobiety ktore byly w swiatyniach.
Powrot do druidow. Kobiety te byly niezamezne.
— 218 —

malige Theologie ist darin niedergelegt; also ein Priester-
stand, der die Wißenschaften pflegte.

Von den Priesterinnen.

Bei diesen zeigt sich besonders deutlich, daß zwischen
Germanen und Galliern kein Unterschied ist. Plutarch er-
zählt: Die Kelten, ehe sie in Italien eindrangen, wären in
einen Bürgerkrieg gerathen. Da traten die Weiber zwischen
die Kämpfenden und legten den Streit so geschickt bei,
daß sie aller Bewunderung erwarben. Seitdem ist es bei
den Kelten Sitte, die Weiber zu den Berathungen über
Krieg und Frieden beizuziehen. Desshalb wurde bei dem
Vertrag, den sie mit Hannibal (bei seinem Durchzug durch
Italien) schloßen, festgesetzt: daß die Kelten, wenn sie über
Karthaginienser Beschwerde zu führen hätten, bei den Be-
hörden in Spanien klagen sollten, die Karthager aber, wenn
sie mit den Kelten unzufrieden seien, bei den Frauen der
Kelten. Es sind hier wohl nicht alle Frauen, sondern die
Priesterinnen gemeint. Priesterinnen finden wir auf der.
Insel Sena im britanischen Meer (Pomponius MelaIII48*).
Dann die Namniten, Priesterinnen des Dionysos auf einer
kleinen Insel im Ocean am Ausfluß der Loire ^). Von
einzelnen Druidinnen ist noch später die Rede. Eine Drui-
din warnte den Kaiser Severus Alexander vor seinen eignai
Soldaten: er wurde von diesen 235 ermordet. (Lampridlus
Alex. Sev. 60, 6). Eine andere in Tongern prophezeite dem
Diocletian das Reich, wenn er einen Aper getödtet haben
werde. Darum war er eifrig auf der Jagd Eber zu erlegen;
imd auch den Aper, Präfect der Leibwache, tödtete er, n»
Kaiser zu werden^). (Wir haben auch einen Votivstein ans
Metz 4) :
1) Vgl. Germanische Alterthümer S. 168.,

2) Strabo IUI 4, 6 p. 198. Dazu bei Diouys. Perieg. 570—6741
ÖTXl ^^ VTlCldblUV ?T€pOC TTÖpOC, ^vOtt Y^vatKCC

dvbpüöv dvTiirdpiiOev dYauÜJV 'Ajuvirdiuv
öpvO|Li€vai TcXdoua xard vö|liov Upd BdKX4),
CTeipdjLievot kiccoTo iLieXaiLi90XXoio KopOjLißoic,
^vvOxiar iraTatf^c bä XiT^epooc öpvurai f\xr\.*
Vgl. Diefenbach, Origines Europaeae S. 316.

3) Vopiscus Numerian. 14 f.

4) Orelli nr. 2200.



— 210 -

iSilvano | sacr<^um^ et. Xymphi^ loiri | Apct*.*. dniis antistita

^oluno moüita.

Dagegen die Driiidiiinen auf Mona Tac. ann. XIllI ;-^»":

*'druidaeqtic cireiim' leugne ieli. - Vnn d^n Germanen selb^l

sagt Tacitus Cierm. >*, da 13 die Römer als Oei^eln liel- r

edle Jungfrauen verlangten, und dai> die tiernianeu glaiil»-

ten, die Frauen hätten die Gabe dvr Weil3a;iung: 'Ines so

quin ctiam sanctum aliquid et pinviduin - feminis^/ putart.

nee aut consilia eanini aspemantur aut rospnn^a negleguni.*

Hier schon ein Bewei>, dal* >it.* die Zukunft voraus^.igon.

Ja schon Caesar b. < J. I a*"' 4: -quud apud Gennanos ea i.oi>

siietudo esset, ut matres tamiliae e<:inim ^urtibus et vatici-

nationibus declararent. utnim proeÜTim conimitti ex usu esset

necne', also ganz dasselbe wie bei den K».'lt^*n, und hier ist es

um so mehr auffallend. Caesar sagt v. n den Galliern im

engem Sinne nichts ähnliches.Taeitus bist. IUI Ol : 'vetere

apud Gennanos more quo plerasque feminaruni tatidicas e:

augescente superstitione deas arbitrantur.' — Einzelne solcher

sindberühmty wie die Veleda. so früher Aurinia oder Alninia.

Eine spätere Ganna bei Dio Cassius LXVII 5, ^.

Bei den Kimbern waren nach Strabo VII 2, l» p. 2t*4
gniuhaarige, weißgekleidete Weiber, mit rothem Tjberkleid,
ehernem Gürtel, barfub. Sie durch sei: nitten den Gefangenen
den Hals, ließen das Blut in einen ehernen Keßel strömen
und weißagten daraus und aus den Kingeweiden. Jeman-
des 24 sagt von Filimer, Künig der <>sigi.«then. er habe bei sei-
öem Volk magas mulieres gefunden . quas patrio sermüne
ftÜomnas is ipse cognominat, wohl der nem liehe Name wie
*>Gi Tacitns Aurinia soll Alrunia heii'x-n . Diese habe er
^^rjagt, und sie hätten in der Wüste mit bösen Geistern
die Hannen erzeugt. Bei Trithemius aus der Chr«jr,ik des
Hnnibald: Ein König der P'ranken Namens Marcomer habe
mcantatione patria sich prophezeien lai-en Y^n einer, quam
vaticinantem a sagacitate alirunam nominarunt : sie hat:-.
'hna mit drei Köpfen den Zug geraihen. Alnm würde
«eißen von al ''omnis'i und r'in mvsterium . die alle Ge-

■1,7 ■ .'

"©iimiiasc kennt, nordisch Olrin in der Edda Völundar-

'^ilka 4) Xame einer weisen Frau : prophetissam helhrunam

v^Sö. Glosse, Haupts Zeitschrift IX 451 würde sein. ..die

Oeheimniase der Hei kennt'-. Der Name h:a sich erhal-



— 220 —

ten. Wir haben noch aus dem 15. Jahrhundert eine An-
rufung :

* 'Alrawn du vil güet,
mit trawrigem müet
rlief ich dich an;
dastu meinen leidigen man
bringst darzue,
das er mir kein leid nimmer tue/

(Grimm D. M.^ 1153).

Dann findet sich in alten Glossen die Pflanze mandragoras
erklärt Alraun. Diese Wurzel entsteht da, wo ein keuscher
Dieb erhenkt sei; beim Ansziehn schreit die Wurzel so drin-
gend; daß der Ausziehende davon stirbt, und man soll daher
Freitags vor Sonnenaufgang, nachdem man das Ohr mit Baum-
Avolle oder Wachs verstopft hat, einen schwarzen Hund, an
dem kein weißes Haar ist, mitnehmen; drei Kreuze über
die Pflanze machen und sie nach allen Seiten frei graben:
wenn sie nur noch an wenigen Fasern im Boden steckt
wird sie mit einer Schnur dem Hund an den Schwanz gebun
den, diesem ein Stück Brod vorgehalten ; wenn er dann den
Brod nachgeht, zieht er die Wurzel aus, fällt aber voi
ihrem Schrei todt zu Boden. Darauf wird die Wurzel auf
gehoben, mit rothera Wein gewaschen, in weiß und roth'
Seide gewickelt, in ein Kästlein gelegt, alle Freitage gebade
und alle Neumonde neu gekleidet; sie gibt Antwort au
alle Fragen, oflfenbart künftiges und heimliches ; macht reicl
und bringt Glück in allen Dingen. Legt man ein Geldstücl
zu ihr über Nacht, so ist es morgens verdoppelt u. s. w.

Auch im Norden kommen Priesterinnen vor, und seh
oft werden erwähnt die späkonur, die klugen Weiber, die di<
Zukunft voraussagen. Auch völva ist allgemein eine zauber
hafte Wahrsagerin, besonders eine, deren Aussprüche in
ersten Eddalied aufgezeichnet sind.

Tempel.

Auch von den heiligen Orten, Tempeln, gilt ganz das
selbe bei den alten Galliern wie bei den Germanen. Si<
hatten keine Tempel. Caesar weiß nichts von Tempeln dei
Gallier, er kennt nur loca consecrata (VI 17, 4). Aucl
Strabo nil 1, 13 p. 188 führt in Toulouse kein Tempel-




- 221 —

jebäude an, sondern nur eingeschloßene heilige Plätze: dv
TTiKoTc. Diese heiligen Stätten waren' meist in der freien
?fatur, insbesondere waren es Eichenwälder: ein solcher bei
tfassilia wird von Lucan ausführlich geschildert III 399—425.
i^orzüglich wählte man auch Inseln zu heiligen Stätten,
iuch gab es heilige Teiche, in welchen die Kirchenschätze
verborgen waren: von Tolosa sagt Strabo a. a. O., daß
1er große Kirchenschatz (15000 Talente) aufbewahrt
gewesen sei theils i\ ar]KÖic theils dv Xi|Livaic lepaTc. Es
st besonders bezeichnend, wie Caesar von dem Kirchen-
jchatze spricht VI 17, 3—5: 'huic <Marti>, cum proelio di-
nicare constituerunt, ea, quae hello ceperint, plerumque
levovent: cum superaverunt, animalia capta immolant reli-
[uasque res in unum locum conferunt. multis in civitatibus
larum rerum extructos tumulos locis consecratis conspicari
icet; neque saepe accidit, ut neglecta quispiam religione
ut capta apud se occultare aut posita tollere änderet.' Man
ieht, daß diese Sachen, die Schätze, gar nicht geschützt,
n Freien waren. Dasselbe sagt Diodor. Sicul. V 27 von
en Kelten, also den Galliern: es liege bei ihnen t\ toTc
ipoTc Ktti T€jLi^V€Civ Viel Gold aufgehäuft, und es sei zu ver-
wundern, daß nichts davon entwendet werde; also an offenen
lätzen. — Aber Altäre waren da: structae diris altaribus
rae. Lucan. III 404. Nun erst nach der Beiiihrung mit den
ömern bauten die Gallier auch Tempel ihren einheimischen
Ottern. Der berühmteste war der Tempel zu Clermont in
uvergne; er wurde von dem Vandalenkönig Crocus zer-
ört; nach Gregor von Tours waren die Mauern 30 Fuß
ick von Quadern , innen Marmor und Mosaik u. s. w. Der
empel hieß Vasso (Name des Gottes). Ein änderer Tem-
'1 bei Bordeaux wird von Venantius Fortunatus I 9 er-
ahnt: 'nomine Vememetis voluit vocitare vetustas, quod
lasi fanum ingens Gallica lingua refert.' Vememetis (ne-
etis = nimid heiliger Wald, ver verstärkt'), und viele
dere.

Ganz dasselbe bei den Germanen. Tacitus sagt Germ. 9,
ß die Germanen keine Tempel hätten: *nec cohibere
rietibus deos . . . arbitrantur: lucos ac nemora con-
^) Vgl. Kelten und Germanen S. 107 f.
— 222 --
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Re: Keltowie

Post autor: Artur Rogóż » 24 lip 2011, 16:37

Istnieje wersja polska lub angielska tego ciekawego opracowania?

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Re: Keltowie

Post autor: golec115 » 25 lip 2011, 07:32

Kapłanki.

Na tych pokazuje szczególnie wyraźnie, że nie ma różnicy między Niemcami i Galów. Plutarch opowiadał: Celtowie zanim Włochy napadły w wojnie domowej. Jak kobiety stanął między walczących i umieścić spór z takich umiejętności, że uzyskał wszystkie podziw. Od tego czasu w celtyckim zwyczaju zasięgano opinii kobiet do rad wojny i pokoju. Dlatego połowa traktacie, stwierdziła z Hannibalem (w jego przejściu przez Włochy): że Celtowie, kiedy trzeba było przenieść skargi Kartagińczyków, złożyć skargę do władz w Hiszpanii, Kartagińczycy powinien jednak w połączeniu z Celtami nie byli zadowoleni z kobiet celtyckich. Nie chodzi tu o wszystkie kobiety, ale o kapłanki najprawdopodobniej. Widzimy kapłanów. Sena Sea Island w Britannic (Pomponiusz MelaIII48 *). Następnie Namniten, kapłanki Dionizosa na małej wyspie na Oceanie u ujścia Loire). Poszczególnych kapłanek później jest pytanie. Druid ostrzegł cesarza Sewera Aleksandra w przedniej jego żołnierzy eignai: został zamordowany w 235 (Lampridlus Alex. Sev. 60, 6). Innym przewidział Dioklecjana w Tongeren, królestwo, jeśli on byłby zabity jedengo Apera. Dlatego był chętny do nałożenia na dzika polowanie; IMD również Aper, prefekt straży, zabił. (Mamy również wotum kamień do Metz 4):
1) Patrz: 168 str. Germanische Alterthümer

2) Strabo IUI 4, 6 p. 198.
Dazu bei Diouys. Perieg. 570—6741
Patrz Diefenbach, Origines Europaeae S. 316.
3) Vopiscus Numerian. 14 f.
4) Orelli nr. 2200.

Na resztę bym musiał przeznaczyć więcej czasu, bo trzeba złożyć te porozrzucane wyrazy etc.

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Re: Keltowie

Post autor: Artur Rogóż » 25 lip 2011, 08:45

Na Ciebie zawsze można liczyć :-D

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Re: Keltowie

Post autor: golec115 » 26 lip 2011, 10:07

Jak mogę to pomogę :)
Z resztą są problemy, gdyż nie mogę odszyfrować słów przez te różne znaki typu ^. >>

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Re: Keltowie

Post autor: Artur Rogóż » 26 lip 2011, 14:13

No, ale problem się ten pojawia dlatego, że oryginalne teksty są skanowane, a później automatycznie podlegają konwersji do plików tekstowych.

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